Informationen zur AG

Zu den Amphibien zählen Frösche, Molche und Salamander und die nur in den Tropen vorkommenden Blindwühlen. Mehr als ein Drittel der weltweit bekannten Amphibienarten ist vom Aussterben bedroht. Unsere Arbeitsgemeinschaft arbeitet mit zoologischen Gärten und der Stiftung Tierärztliche Hochschule in Hannover zusammen. Ziel unserer gemeinsamen Bemühungen ist die Nachzucht bestimmter Amphibienarten, die in der Natur z.B. durch Zerstörung ihrer Lebensräume oder bestimmte Krankheiten vom Aussterben bedroht sind. Unsere Schüler pflegen die Tiere in selbst eingerichteten Terrarien. Sie legen Futtertierzuchten an, um die artgerechte Ernährung sicherzustellen. Mit verschiedenen Messgeräten und Chemikalien überprüfen sie ständig die Lebensbedingungen in den Terrarien. So werden z.B. regelmäßig die Wasserqualität, die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit, die Beleuchtungsstärke gemessen und wenn nötig verändert. Die Arbeit wird von den Schülern mit Kamera und Camcorder dokumentiert, am Computer aufgearbeitet und in Vorträgen innerhalb und außerhalb unserer Schule präsentiert. Bei einer Froschart ist die erfolgreiche Nachzucht schon gelungen. Die Jungtiere werden von den Schülern in einem extra Behälter aufgezogen. Unsere Arbeit wird inzwischen auch von der Fachöffentlichkeit wahrgenommen und geschätzt. Das zeigen die im Eingangsbereich der Schule ausgestellten Veröffentlichungen in verschiedenen Fachzeitschriften. In ihrer aktuellen Ausgabe 1/2013 schreibt die Fachzeitschrift Terraria/elaphe: "AArk-Newsletter: Deutsche Schule vorbildlich Im Newsletter der Amphibian Ark ist ein lesenswerter Beitrag über das Vivarium der Gerhart-Hauptmann-Realschule in Gelsenkirchen erschienen. Dort widmen sich Schüler und Lehrer der Nachzucht vom Aussterben bedrohter Amphibienarten. Den Beitrag finden sie auf Seite 6 des Newsletters. Hier klicken! An der Arbeitsgemeinschaft können Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen teilnehmen. Sie findet am Nachmittag von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr statt. Darüber hinaus wechseln sich die Schüler in den Pausen sowie in den Ferien nach von ihnen selbst erstellten Dienstplänen bei der Pflege der Tiere ständig ab. Schüler mit Interesse an der Natur, die bereit sind über einen Zeitraum von mindestens einem Schulhalbjahr zuverlässig Verantwortung zu übernehmen, können sich bei Herrn Bartsch um die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft Erhaltungszucht bewerben. Peter Bartsch